City2Click-Kinopartnerprogramm startet

  • von Detlef Sander
  • 24 Okt, 2010

Zum 01.11.2010 startet das Kino-Partnerprogramm der Deutsche Stadtmarketing mit initial 8 Multiplexkinos in der Region Hannover und Nordwest-Niedersachsen. Die Partner-Kinos werben für City2Click und erhalten im Gegenzug  kostenloses Mobile-Marketing.

Das Partnerprogramm sieht verschiedene Werbeleistungen der Partner-Kinos von der Auslage des Infomaterials bis zur Vorführung von City2Click-Kinospots vor. Die Partner-Kinos werden im Gegenzug kostenfrei in den City2Click-Veranstaltungskalender mit ihrem vollständigen Programm eingebunden. Dabei werden nicht nur die Vorführzeiten, sondern auch Filmbeschreibungen und Bilderstrecken eingebunden. Alle Daten stellt die Deutsche Stadtmarketing in das City2Click-System ein. Die Partner-Kinos brauchen die Daten nicht selbst zu erfassen. Weiter erhält jedes Kino einen City2Click-Geocode und kann kostenfrei an dem neuen Bonussystem MobiCent teilnehmen. Interessierte Besucher werden mit Stadtplan oder ÖPNV von ihrem aktuellen Standort bis zum Kino geroutet.

Interessierte Kinos können sich unter   vertrieb@city2click.de   melden oder unter 0511-22063630.

News

von Ingrid Desselmann 10 Jan, 2017
Die ersten Mitarbeiter der Deutschen Stadtmarketing Gesellschafter erhalten die begehrte Auszeichnung des Google Street View Programms: TRUSTED Photographer. Frank Bernhard, Verkaufsleiter Sachsen / Thüringen freut sich persönlich ganz besonders, da er mit seinem Team in Leipzig zu den ersten gehört, die von Google mit diesem Logo werben dürfen. Vgl.  www.google.de/intl/de/streetview/hire
von Ingrid Desselmann 24 Mai, 2016
Deutsche Stadtmarketing bietet in Kooperation mit der pirobase imperia gmbh den Nutzern des Imperia CMS (z.B. Stadt Berlin, Stadt Köln, Stadt Nürnberg, Stadt Hanau) die Möglichkeit, Inhalte aus Imperia direkt in die City Apps auszuspielen. Die Redakteure erhalten auf Wunsch die Möglichkeit, für neue Informationen zu entscheiden, ob Texte und Bilder auch in der zugehörigen App angezeigt werden. 
von Ralf Strohwald 18 Jan, 2016
Ingrid Desselmann wurde zum 11. Januar als neue Geschäftsführerin der Gesellschaft berufen. Bis Ende 2015 war Ingrid Desselmann als Leitung Vertrieb und Stadtmarketing der CITYGUIDE Deutschland GmbH tätig, die sie seit 2011 in verantwortlicher Position erfolgreich zum Marktführer für City Apps aufgebaut hatte. 

Detlef Sander, der die Deutsche Stadtmarketing GmbH in 2008 gegründet hatte, bleibt dem Unternehmen weiter als Unternehmensbeirat verbunden.
von Barbara Böhkne 29 Okt, 2015
Ausgangssituation: Digitale City-Initiativen: Ausgangspunkt für eine lebendige Innenstadt?
Digitale City-Initiativen (z.B. atalanda.com/wuppertal, bayreuth.cityguide.de, www.simply-local.de/bremen ) gibt es inzwischen fast in jeder Stadt. Sie werden entweder von lokalen Handels- und Werbegemeinschaften oder von lokalen City- und Stadtmarketingorganisationen betrieben und haben das Ziel, Innenstädte durch Sichtbarmachung und Vernetzung der Angebote der lokalen Akteure (insbesondere Handel, Gastronomie und Tourismus, aber auch Kommune, Verbände und Vereine) attraktiver für Bürger und Besucher zu machen. Man hofft so, einer befürchteten – und teilweise aufgrund des wachsenden Online-Handels bereits zu beobachtenden – „Verödung der Innenstädte“ durch Geschäftsschließungen entgegenzuwirken und die Chancen der Digitalisierung proaktiv zu nutzen.
Ziel ist es oft, die vielfältigen Angebote insbesondere auch kleinerer oder bisher abstinenter Anbieter zu vertretbaren Kosten sichtbar, vernetzbar und damit überlebensfähig zu machen und so die Vielfalt der Innenstadt im Wettbewerb mit den internationalen Online-Händlern (z.B. Amazon, eBay, inzwischen aber auch grenzüberschreitende Anbieter z.B. aus Großbritannien) zu sichern. Immerhin suchen nach einer aktuellen Studie mehr als 80% der mobilen Smartphone-Nutzer online regelmäßig nach lokalen Angeboten und nutzen die Suchergebnis-se in 50% der Fälle auch zu einem Anbieterbesuch (in der Innenstadt) offline. Die Autoren der genannten Studie kamen zum Schluss, dass trotz evtl. Preisvorteile von Amazon & Co. online oft nur gekauft wird, weil der vergleichbare lokale Anbieter nicht gefunden werden konnte. Des Weiteren bieten derartige City-Initiativen auch eine geeignete Basis, um umfangreiche neue Dienstleistungsangebote entstehen zu lassen, man denke etwa an anbieterübergreifende logistische Angebote sowie Aktivitäten im Umfeld des Social Entrepreneurship.
Zentrales Ziel von City-Initiativen ist somit die Wiederbelebung der Innenstadt durch Vernetzung von Online und Offline. Wichtiges Instrument einer derartigen Belebung durch Vernetzung sollte im Unterschied zu bisher – vgl. Stand der Forschung – die Etablierung einer Ko-Produktions- und Ko-Kreations-Community mit Interaktionsmöglichkeiten, aktivem Austausch (Pilotprojekte) und dem Nachweis von Wirksamkeit (Grundlagenforschung) sein.

Stand der Forschung
Trotz der Bedeutung, die digitale City-Initiativen für Städte haben können, befindet sich der Markt für Plattformen noch in einem sehr frühen Stadium und wird – abgesehen von den oft integrierten großen amerikanischen Suchmaschinen (vor allem Google mit seinen auf lokale Anfragen ausgerichteten Angeboten wie Google Merchant Center, Google My Business) und Online-Marktplätzen mit lokaler Eingrenzungsmöglichkeit (z.B. bei Amazon, eBay) – vor allem von Startups dominiert wie der Atalanda GmbH, Bad Reichenhall, oder dem City App-Marktführer CITYGUIDE AG, Zürich. Erstere bietet kombinierte Online-/Offline-Marktplätzen in Berlin, Hamburg, Salzburg und Wuppertal an, letztere bietet ihre durch Kommunen initiierten, autorisierten und beworbenen Apps inzwischen in mehr als 350 Städten und Gemeinden in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Spanien an. Gerade letztere Plattform über-zeugt – im Gegensatz zu anderen – bei der Gestaltung ihres (nativen) mobilen Auftritts, der es dem Nutzer ermöglicht, mit einer App unterwegs auf alle relevanten Informationen im Wechselspiel mit den lokalen Akteuren zuzugreifen. Diese positive Einschätzung durch Nutzer er-kennt man z.B. auch daran, dass die City Apps der CITYGUIDE AG in den entsprechenden Stores Spitzenpositionen bez. Download und Nutzung einnehmen. Die geplanten (und oft bei Präsentationen kommunizierten) Visionen für digitale City-Initiativen reichen von einer einfachen gemeinsamen Internetpräsenz aller Akteure über einen Online-Marktplatz für konkrete Angebote der Akteure hin zu einem komplexen und konfigurierbaren Unterstützungsangebot (z.B. mit Initiativen wie „Click & Collect“, „Kaufen und Liefern“, One-Stop-City, IT-gestütztes Anliegen- und Beschwerdemanagement, Parkplatzfinder, kooperative Sanierungsprojekte, Ticketing). Allerdings ist die heutige Realität der digitalen City-Initiativen von diesen Visionen noch weit entfernt, da die angebotenen Plattformen oft nur ein Content Management System darstellen, das in Richtung Responsivität (Anpassbarkeit an Bildschirmgrößen von PCs, Tablets und Smartphones), Anpassbarkeit des Designs (austauschbare Farben und Logos) sowie Anpassbarkeit der Navigation (aufgrund der Inhalte) für die speziellen mobilen Bedürfnisse angepasst wurde. Es fehlen die technologischen Voraussetzungen, um die kommunizierten Visionen auch umsetzen zu können: Produktinformationsmanage-ment, Kampagnenmanagement, Multi-Channel-Publizierung, Social-Media-Integration, Smart-View-Technologie, Mehrsprachigkeit und Mehr-Mandanten-Architektur sowie wichtige Funktionalitäten in Richtung Metrics, Analytics, Recommendation, Prediction und Marketing Automation.
Es überrascht daher nicht, dass eine Integration und Neukonzeption weiterer Angebote eine technologische Neuaufstellung und Automatisierung bei den Plattformen bedeutet: Für Fragestellungen der stärkeren Ko-Kreation und Ko-Produktion von Dienstleistungen werden neben Erhebungen von Präferenzen der Bürger und Besucher auch datengetriebene Nutzungserfassungs- und -auswertungstools notwendig, wie diese z.B. auch in der Lösung SAP City Connect der SAP AG vorgesehen und am Beispiel Barcelona getestet wurden (Projektpartner SAP). Idee ist, Menschen, Orte und Dinge über eine einfach zu bedienende mobile Anwendung miteinander zu verbinden und somit den Aufenthalt in der Stadt für Besucher noch attraktiver zu gestalten. Eine ähnliche Entwicklung geht derzeit das KMU pirobase imperia GmbH in Köln (Projektpartner PI), ein langjähriger Versorger von Städten mit CMS-Systemen mit nativer mobiler Webseite: Dort wird – auf Basis der Erfahrungen mit der City App der CITYGUIDE AG an einer Weiterentwicklung der kommunalen Angebote gearbeitet, insbesondere – wie auch bei SAP City Connect – unter Verwendung von smarter Marktforschung, d.h. der Nutzung von datengetriebenen Informationen und Angeboten für mobile Besucher und Bürger etwa aufgrund ihres Informationsverhaltens.
Die Plattformanbieter (z.B. CITYGUIDE oder der Projektpartner DSM) denken in dieser Richtung, aber es fehlen Ihnen die entsprechenden Voraussetzungen, die in Kooperation mit Anbietern technologisch weiterentwickelter Plattformen aus anderen Bereichen zusammen-wachsen können (z.B. den Projektpartnern PI und SAP). Erst mit dieser technologischen Neuaufstellung kann es gelingen, die kommunizierten Visionen Realität werden zu lassen und damit die Innenstädte vor der Verödung zu retten.

Spezifischer Bedarf der Akteure
Um den spezifischen Bedarfen der Akteure zu begegnen, aber auch um die Grundlagenforschung in diesem Bereich voranzubringen ist daher folgende Zielsetzung erfolgt:
Im Rahmen des Projekts soll eine digitale City-Initiative zeitgerecht und skalierbar gemeinsam mit den Betroffenen konzipiert, bewertet und pilothaft in zwei unterschiedlich großen Städten umgesetzt werden. Technologische Basis bilden einerseits die in der Durchsetzung so erfolg-reichen traditionellen Elemente der City App der CITYGUIDE AG bzw. Deutsche Stadtmarketing GmbH (Projektpartner DSM) sowie andererseits innovative Ko-Kreations- und Ko-Produktions-Ansätze von SAP und pirobase imperia GmbH (Projektpartner SAP und PI). Beide Entwicklungspartner bringen sich einerseits in das Projekt am Beispiel der Stadt Bayreuth mit ihren ca. 70.000 Einwohnern ein. Bayreuth nutzt seit Jahren erfolgreich die Angebote der CITYGUIDE AG und verfügt über eine hoch responsive Webseite. Da die Skalierbarkeit insbesondere allerdings in Richtung kleinerer Städte Probleme aufweisen kann (geringere Bürgeranzahl und Besucherfrequenz, dadurch erhöhte Herausforderungen bez. der Rentabilität), wird die (kleinere) Kommune Scheidegg als zweites Pilotprojekt genutzt. Beide Kommunen sind seit Jahren zum Thema digitale City-Initiativen ebenso wie bürger- und besuchernahe Verwaltung vorbildlich. So hat die Stadt Bayreuth gerade eine sehr erfolgreiche Unterstützungshilfe für „Familien in Bayreuth“ eingeführt mit innovativen Dienstleistungsangeboten in vielfältiger Vernetzung und ist dafür in Vergleichen als vorbildlich herausgestellt worden.

Das geplante System-Design der zu entwickelnden KomiT-Plattform als, um insbesondere Ko-Produktion und Ko-Kreation, erweiterte CityApp ist in Abbildung 1, in Form eines ersten Entwurfs, dargestellt. Konkret soll – neben den pilothaften Implementierungen in Bayreuth und Scheidegg auf Basis eines skalierbaren Systems – untersucht werden, wie und in welchem Umfang eine offizielle City App das mobile Stadtmarketing verbessert und die Ko-Kreation und Ko-Produktion von Dienstleistungen befördert. Dazu wird jeweils die ganze Stadt in einer einzigen App mit allen mobil relevanten Inhalten abgebildet und ihre Wirkungen mittels verhaltensökonomischen Experimenten überprüft. Die City App ist dabei Plattform für den Einzelhandel mit lokalen Angeboten und Coupons aber auch für praktische Funktionen und Tools bei maximaler Reichweite (Web, iPhone und Android App) und hoher Vernetzung zu Google sowie einer Push-Funktion. Bezüglich Nutzerfreundlichkeit und -interaktion ist die City App als bestes und attraktivstes Tool zu konzipieren. Bedeutsam ist zudem die Erprobung verschiedener Vernetzungen als Public Private Partnership-Modell, etwa im Rahmen der Integration in die städtische Website und die lokale Bewerbung in der Stadt.

Kooperationspartner und Vorarbeiten
Die Universität Bayreuth, genauer die drei beteiligten Lehrstühle (kurz: UBT) forschen seit Jahren zum Thema innovative Ansätze zur Stadt- und Regionalentwicklung mittels Bürgerbeteiligung und (technologiebasierter) Vernetzung. Zentrale Themen sind „Marktorientierte Gestaltung neuer Produkte und Dienstleistungen“, „Ko-Produktion bis hin zur Value-Ko-Kreation“, „Untersuchung des Informations- und Kaufverhaltens bei neuen Produkten und Dienstleistungen“, „Qualitäts- und Produktivitätsmessung bei Dienstleistungen“ sowie „Entwicklung und Einsatz innovativer Medien“ mit einem starken datenanalytischen Hintergrund (Schwerpunkt . smarte Marktforschung 4.0). Über die AG Entrepreneurship & Innovation sind sie für die Gründungsaktivitäten an der UBT und die enge Vernetzung zwischen Stadt/Region mit UBT zuständig und haben zahlreiche große BMBF-, BMWi- und DFG-Projekte durchgeführt.
Zielsetzung des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrums für Fragen der mittel-ständischen Wirtschaft e.V. an der Universität Bayreuth (kurz: BF/M) ist es, die Unternehmen der Region und die Wissenschaft zu vernetzen. Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Geschäftsprozesse sind derzeit das beherrschende Thema in zahlreichen Forschungs- und Praxisprojekten. Das Zentrum ist über zahlreiche Projekte und eigene, regel-mäßig stattfindende Arbeitskreise eng vernetzt mit den betrieblichen und kommunalen Akt-euren.

Die Deutsche Stadtmarketing Gesellschaft (kurz: DSM) ist Dienstleister im Bereich mobiler Anwendungen für Städte, Landkreise und Tourismus-Einrichtungen sowie die Vermarktung der regionalen Wirtschaft in mobilen und sozialen Medien. Sie unterstützt Kommunen und Unternehmen bei der Aktivierung der Innenstädte und der Ansprache attraktiver Zielgruppen. Im Jahr 2008 wurde mit City2Click das erste handybasierte Stadtinformationssystem entwickelt und in Projekten erprobt. Ab dem Jahr 2009 liefen zahlreiche Projekte mit Städten, Landkreisen und Verkehrsunternehmen erfolgreich im Regelbetrieb mit insgesamt über 10.000 Info-Punkten mit mobilen Informationen für Smartphones. Ab dem Jahr 2010 wurde das Incentive-System PremioCent entwickelt, um Kunden für Feedback, Ladenbesuche und Reaktion auf Werbung zu belohnen. 2013 wurde das System um ein komplettes Couponing erweitert. Später erfolgte die Umstellung aller Angebote auf spezielle Smartphone-Apps, die auch moderne Funktionen wie iBeacon unterstützen. Die DSM stellt in der Stadt einen B2B Außendienst, der die Händler, Gastronomen und Dienstleister in der Stadt bzgl. der Möglichkeiten der City App berät und Dienstleistungen des Digitalen Marketings anbietet. Über den Außendienst sowie eine interaktive Plattform wird auch die Monetarisierung praktisch umgesetzt. DSM verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Einbeziehung des loka-len Gewerbes in offizielle mobile Plattformen (u.a. City Apps und Couponing).

Die pirobase imperia GmbH (kurz: PI) ist ein Anbieter von technologisch und qualitativ hochwertigen Content Management (CMS)- und Product Information Management-Lösungen. Mit über 1.000 Installationen gehört das Unternehmen bereits seit Jahren zu den führenden CMS-Herstellern im deutschsprachigen Raum. Die pirobase imperia GmbH wurde 1995 gegründet. Rund 100 Mitarbeiter an den Standorten in Köln und Frankfurt unterstützen Organisationen unterschiedlicher Größen dabei, ihre Content Prozesse zu optimieren und so eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Zu den Kunden zählen Konzerne wie BASF, Bosch, Siemens, Munich RE, DekaBank und AXA, Medienunternehmen wie meinestadt.de und der Bayerische Rundfunk, mittelständische Unternehmen wie Siegenia Aubi und Pilz und zahlreiche öffentliche Institutionen wie zum Beispiel das Land Baden-Württemberg oder die Stadt Berlin. Durch Partnerschaften und technologische Allianzen verfügt das Unternehmen über ein starkes Netzwerk, um vollständig integrierte Softwarelösungen anzubieten und die Entwicklung von zukunftssicheren Standards voranzutreiben. Das Unternehmen ist insbesondere auch ein Spezialist zu Themen wie CMS-basiertes Data Mining und Predictive Analysis und wird auch hierzu seine Expertise in das Projekt einbringen.

Das SAP Innovation Center Network (ICN), Bereich Research & Innovation (R&I) (kurz: SAP) ist Teil der SAP SE, dem führenden Anbieter von Unternehmenssoftware mit Stammsitz in Walldorf. SAP sieht Dienstleistungsinnovationen auf Basis hochmoderner und flexibler Informationstechnologien und die zunehmende Digitalisierung als wesentliche Treiber zukünftiger Wertschöpfung. Als Teil des SAP Entwicklungsbereichs identifiziert, erforscht und entwickelt SAP ICN R&I neue Technologien und Ansätze, die SAPs zukünftige Lösungen im Sinne einer Smart Service Welt strategisch beeinflussen. Die markt- und kundenanforderungsorientierte Forschung bildet die Grundlage der Innovationskraft und Branchenkompetenz von SAP. SAP entwickelt seit einiger Zeit neue Ansätze für eine urbane Plattform und testet diese weltweit wie auch in Deutschland (z.B. in Nürnberg). Zentrales Anliegen ist die Vernetzung aller relevanten Informationen – vom Einzelhandel über ÖPNV zu Gastronomie und Tourismus.

Verwertungskonzept
Die entwickelte KomiT-Plattform kann innerhalb des Forschungsprojektes nur beispielhaft ausgewählte, besonders relevante, Prozesse umsetzen und somit einen Markteintritt des Pro-duktes City App-KomiT nur vorbereiten. Insbesondere durch die Analyse verhaltensökonomi-scher Aspekte, die breite Öffentlichkeitsarbeit und die Einbeziehung aller relevanten Akteure wird ein nachhaltiger Projekterfolg gesichert. Eine City App-Entwicklung mit der Verwirklichung von Ko-Produktions- und Ko-Kreations-Mechanismen ist eine absolute Marktneuheit und wird nicht nur die Projektpartner wirtschaftlich stärken sondern insbesondere der Verödung von Innenstädten, durch die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und deren Verbindung mit überregional agierenden Unternehmen, entgegenwirken. Hier liegt auch das zentrale Ziel von KomiT eine generalisierte Lösung zu entwickeln, welche einer schnellstmöglichen Adaption auf andere Gebietskörperschaften, insbesondere Städte ermöglicht.
Es wird ein gesellschaftlicher Mehrwert durch die offene Kommunikationskultur einer solchen Openinnovation-Plattform generiert der sowohl Verwaltungsprozesse verschlankt als auch den Bürger in einen Beteiligungsprozess involviert. Die Verbreitung von Bürger- und Nonprofit-Angeboten wird ebenfalls gestärkt und eine Basis für neue Geschäfts- und Beteiligungsmodelle geschaffen. Die weitere Verbreitung und wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse wird durch die Projektpartner in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren angestrebt.
Natürlich ist auch von einem wissenschaftlichen Mehrwert für die Forschungspartner, die ein bisher nicht realisierbares, Projekt mit allen gesellschaftlichen Akteuren begleiten und Analysen erwartet. Entsprechend relevante Publikationen werden entstehen und die Basis für eine ganz neue Ebene der gesellschaftlichen Zusammenarbeit bilden.
von Detlef Sander 29 Apr, 2014

Mit einem in Deutschland in dieser Form bislang einmaligen PPP (Public Private Partnership) läutet die Stadtverwaltung in Stolberg ein neues Medienzeitalter ein. Ein ganzes Bündel modernster Kommunikationsformen, abgestimmt mit den klassischen Medien, kommt in Stolberg zum Einsatz, ohne dass die Stadt dafür Haushaltsmittel aufwendet.

Die Vorbereitungen der beteiligten Unternehmen und Verwaltungsbereiche laufen bereits seit Monaten. Schon Ende 2013 unterzeichneten die beteiligten Unternehmen CITYGUIDE AG, net-Com AG und Neomedia GmbH mit der Stadt Stolberg einen in dieser Form bislang einzigartigen PPP-Vertrag. Die Stadt Stolberg wird durch diesen Vertrag in die Lage versetzt, neben der Modernisierung der Website und verschiedener Print-Publikationen, auch SocialMedia-Plattformen mit zeitgemäßen Werkzeugen nutzen zu können und einen sehr weit gehenden Einstieg in die mobile Welt umzusetzen. So erhält Stolberg nun eine App für iOS- und Android-Geräte, sowie eine Webapp für Nutzer anderer Geräte.

Die Website der Stadt Stolberg zeigt sich in einem modernen visuelleren Outfit und einer überarbeiteten neuen Menüführung. Im Zuge der Modernisierung wurden auch die Webauftritte des ehemals getrennten Fachbereichs 3 (Soziales) und der Webauftritt von CampAstrid in den Hauptauftritt integriert. Die Website wurde durch eine moderne Veranstaltungsplattform ergänzt, die auch Veranstaltern und Vereinen die Integration eines eigenen Veranstaltungskalenders in ihre Webpräsenzen erlaubt. Darüber hinaus verfügt der neue Webauftritt über Schnittstellen zu der zeitgleich erstellen Smartphone-App, so dass Bürgerservice, News und Veranstaltungen ohne weiteren Aufwand automatisch in die App übernommen werden. Auch eine Steuerung von Auftritten der Stadt in sozialen Netzen (wie z,B. die Facebook-Seite der Stolberg Touristik) können über die neue Homepage automatisch mit Informationen aus dem Internetauftritt versorgt werden.

Die neue Stolberg-App bietet neben den wichtigsten Informationen des Webauftrittes, handygerecht präsentiert, viele weitere Informationen für Einwohner und Besucher der Stadt Stolberg. Vor allem für Touristen interessant ist die Möglichkeit zum virtuellen Besuch der Stadt Stolberg durch verschiedene 360°-Panoramen, in denen sich Nutzer mit dem Bewegungssensor des Smartphones bewegen können. Dies ist ein Angebot, wie es selbst die meisten Großstädte nicht vorhalten. Daneben finden sich in der App Informationen über Sehenswürdigkeiten in Stolberg, Öffnungszeiten und andere wichtige Informationen. Hervorzuheben ist bei der App-Umsetzung, dass Unternehmen gleichberechtigt neben den städtischen Informationen integriert werden. So erhält nun auch die Wirtschaft Ihre Möglichkeit zur mobilen Präsentation Ihrer Unternehmen und Angebote. Diese sind überwiegend mit der gleichen 360°-Technik zu erkunden, wie die interessanten Orte und Plätze in Stolberg. Daneben finden sich ortsabhängige Informationen, Leistungen und Produkte, sowie besondere Angebote und ein Routing zu den Anbietern.

Um Stolberg attraktiver für einen Besuch und den Einkauf zu machen, werden in Stolberg in den nächsten Monaten kostenlose öffentliche Internet-Hotspots eingerichtet, die mittels Werbung der örtlichen Unternehmen, vermittelt durch die CITYGUIDE AG finanziert werden.

Erstmalig in Deutschland wird in einem städtischen Umfeld das Belohnungssystem PremioCent eingesetzt, um den Besuch bei Stolberger Anbietern zu belohnen. PremioCent ist Bestandteil der Stolberg-App und ermöglicht das Sammeln von PremioCents durch den Besuch der teilnehmenden Ladenlokale. Wer bei seinem Besuch auch etwas kauft, erhält eine zusätzliche Belohnung bei den meisten teilnehmenden Anbietern. Gesammelte PremioCents können Kunden direkt gegen attraktive Prämien Stolberger Unternehmen eintauschen und abholen. Das Sammeln funktioniert über das Scannen der grünen PremioCent-QRCodes mit dem QRCode-Scanner der Stolberg-App. Einige Anbieter setzen schon auf die neue iBeacon-Technologie, die mittels eines kleinen Bluetooth-Senders Kunden bereits vor dem Laden über Angebote informiert, sie beim Betreten des Ladenlokals begrüßt und automatisch die Belohnung anbietet. Die Technologie wird in der nächsten Version der Stolberg-App integriert sein und kann bis dahin mit der PremioCent-App bereits getestet werden.

Mit den eingeleiteten Maßnahmen wird Stolberg als Einkaufsstadt und Ausflugsziel attraktiver gemacht und eine Wende in der Entwicklung eingeleitet, bei der gerade in Stolberg der Internethandel den stationären Anbietern das Leben zunehmend schwer macht. Die Maßnahmen werden keine schlagartige Wirkung entfalten, aber mittelfristig den Standort Stolberg deutlich stärken und die Lebensgrundlage der teilnehmenden Unternehmen sichern. Der Besuch der Stadt Stolberg soll einen Erlebnischarakter bekommen und eine virale Wirkung entfalten.

von Detlef Sander 21 Mär, 2014
25 Jahre world-wide-web (www) und der 20. Geburtstag der net-Com AG. Genug Gründe in diesem Jahr die CeBIT zu besuchen. Insbesondere den Stand B62 in Halle 7, der zu den größten im Public Sector Parc gehörte und viele Highlights bot. Bereits im Vorfeld hatten sich unter anderem das Innenministerium und das Wirtschaftsministerium angekündigt.

Wirtschaftsinister Olaf Lies begeisterte sich persönlich für die Innovationen der net-Com AG aus den Bereichen Apps, Mobile und Lösungen rund um den neuen Personalausweis (nPA).

Über die vorgestellten integrierten eGovernment-Lösungen lassen sich online-Dienstleistungen komplett über das Internet abwickeln, inklusive Einsatz des neuen Personalausweises.

Zahlreiche weitere Besucher informierten sich über active-City und die Ressourcenverwaltung PROCURARE. Das mit der active-City-Lounge eingeführte Standkonzept mit seinen gastronomischen Angeboten, bot den Kunden Gelegenheit in entspannter Atmosphäre Gespräche mit den Mitarbeitern der net-Com AG zu führen.
von Detlef Sander 11 Mär, 2014

Die Meldungen überschlagen sich mit neuen mobilen Technologien und App-Angeboten. Die Smartphone-Dichte in Deutschland liegt bei mehr als 40 Mio. und mehr als 55% der Bundesbürger nutzen inzwischen das mobile Internet. Für die digitale Generation selbstverständlicher Alltag, ist dies für viele öffentliche Verwaltungen noch Neuland. Mobile Technologien werden die Verwaltungsarbeit und das Verwaltungshandeln derartig verändern, wie vor vielen Jahren die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung. Viele Verwaltungen werden unvorbereitet von diesen Veränderungen getroffen. Im Rahmen des BDIP-Barcamps wurden mit 3 kurzen Impulsvorträgen und einer Diskussionsrunde mobile Trends für die Verwaltungen und zukünftige Änderungen in Verwaltungsabläufen und Bürgerkommunikation aufgezeigt.

Teilnehmer der Diskussion waren:

  • Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)
  • Henning Sklorz, bremen.online GmbH
  • Detlef Sander, Geschäftsführer, Deutsche Stadtmarketing GmbH und Vorstandsvorsitzender, net-Com AG
  • Moderation: Rainer Appelt, Pressestelle der Landeshauptstadt Hannover, Vorsitzender des BDIP
von Detlef Sander 05 Mär, 2014

Immer mehr Städte haben Probleme mit der galoppierenden technologischen und medialen Entwicklung mitzuhalten. Dies stellt nicht nur ein personelles sondern in der Hauptsache ein finanzielles Problem dar, dem immer weniger Städte gewachsen sind. Kommunen, die hier nicht mehr Schritt halten können, geraten im interkommunalen Wettbewerb um Arbeitsplätze, junge Familien und Gewerbeansiedlungen schnell ins Hintertreffen und verschlechtern damit ihre zukünftige Situation noch weiter.

Ein Ausweg bietet hier die Drittmittelfinanzierung über Sponsoring- und PPP-Modelle. Weil dies für die meisten Kommunen ein rechtlich und organisatorisch sehr schwieriges Feld ist, schrecken sie zumeist vor diesen Finanzierungen zurück.

Die Deutsche Stadtmarketing übernimmt nun die gesamte rechtliche und organisatorische Abwicklung, sowie die Gewinnung der ausführenden und finanzierenden Unternehmen. Interessierte Kommunen erteilen lediglich einen für sie kostenlosen Vermittlungs- und Umsetzungsauftrag. Um alles weitere kümmert sich die Deutsche Stadtmarketing, jeweils in Absprache mit dem Auftraggeber.

Für Anfragen steht der Geschäftsführer Detlef Sander gern unter dsander@deutsche-stadtmarketing.de   zur Verfügung.

von Detlef Sander 05 Mär, 2014

Im Rahmen einer Pressekonferenz wird der Bürgermeister der Stadt Stolberg (Rhld.) im April die ersten Ergebnisse des Projektes vorstellen. Die Stadt wird bis dahin einen erweiterten und neu gestalteten Webauftritt erhalten, sowie eine Stadt-App für Apple- und Android-Smartphones und eine neue Wirtschaftsbroschüre für Gewerbeansiedlungen. Diese Leistungen sind für die verschuldete Stadt kostenlos. Die Betreuung, sowie die vereinbarten Leistungen werden für einen Zeitraum von 5 Jahren für die Stadt Stolberg erbracht. Innerhalb dieses Zeitraumes erhält die Stadt auch weitere kostenlose Print-Materialien im Rahmen des PPP-Projektes.

Das in dieser Form bislang einmalige Projekt in Stolberg kann zukünftig auch als 'Stolberger Modell' von anderen Städten kostenfrei genutzt werden.

Neben den Leistungen für die Stadt erhalten auch die Unternehmen in Stolberg die Möglichkeit die neuen Medien für sich nutzbar zu machen und damit ebenfalls von dem Projekt zu profitieren. Für die weitere Unterstützung von Handel und Dienstleistungen in Stolberg wurde im Rahmen des Projektes auch die Einführung des Belohnungssystems PremioCent vereinbart. Einwohner, Kunden und Touristen erhalten dann für den Besuch Stolberger Anbieter eine Belohnung auf ihrem Smartphone mit der Stolberg-App, auch wenn sie gerade kein interessantes Produkt für ihren Einkauf gefunden haben.

So verknüpft das Stolberger Modell in idealer Weise die Interessen von Stadt und Wirtschaft. Letztlich profitiert die Stadt mittelfristig auch von einer gesunden Wirtschaft und hoher Kundenfrequenz.

Für Anfragen steht unser Geschäftsführer  Detlef Sander  gern zur Verfügung.  

von Detlef Sander 04 Mär, 2014
Auf der CeBIT2014 stellt Geschäftsführer Detlef Sander die Möglichkeiten zur IT- und Medienfinanzierung durch Sponsoring und PPP im Rahmen eines Vortrages in der Databund-Lounge in Halle 7 Stand B62 vor.
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