Automatisierung, Software & KI
Anfrage-Sortierer:
Was will der Kunde?
Tippen Sie eine Nachricht, wie sie morgens im Postfach liegen könnte. Eine KI sortiert sie in rund einer Sekunde, und wo sie unsicher ist, sagt sie das.
- Echte KI, live, keine Aufzeichnung
- Neun Anliegen, dazu Dringlichkeit, Stimmung und Betrugsmerkmale
- Unsicher heißt: Mensch. Die KI entscheidet nur, wo sie sicher ist
Unser Test: 20 Nachrichten, von Hand eingeordnet
Bevor wir den Sortierer online gestellt haben, haben wir 20 typische Nachrichten an einen Handwerksbetrieb geschrieben und selbst eingeordnet: Angebotsanfragen, Terminwünsche, Reklamationen, Rechnungsfragen, Notfälle, eine Bewerbung, Lob, Werbung. Dann hat die KI sortiert.
- 20 von 20Anliegen richtig erkannt
- 19 von 20bei der Dringlichkeit richtig
- rund 1 Sekundeje Nachricht, alle Fragen gleichzeitig
Die eine Abweichung: Ein tropfender Wasserhahn nach einer Reparatur galt der KI als eher dringend, uns nicht. Genau für solche Grenzfälle gibt es die Regel, dass unsichere Nachrichten bei einem Menschen landen. Die KI wurde vor allem auf Englisch trainiert; mit deutschen Nachrichten und englischen Fragen hat sie in unserem Test trotzdem so gut abgeschnitten.
Was es kostet
Eine Nachricht wie oben sind rund 700 Tokens, das sind bei Jev etwa 0,003 US-Cent. 10.000 Nachrichten im Jahr kosten damit weniger als 30 Cent. Bezahlt wird nur, was hineingeht; Antworten sind kostenlos, weil das Modell keinen Text schreibt.
Zum Vergleich: Ein großes Sprachmodell, das jede Nachricht liest und eine Begründung schreibt, kostet ein Vielfaches und braucht mehrere Sekunden. Für die Frage „Wohin damit?“ ist das zu viel. Für den Antwortentwurf danach ist es genau richtig, und dann nur für die Nachrichten, die einen brauchen.
Wo das im Betrieb sitzt
Am Kontaktformular der Website, im E-Mail-Postfach, bei WhatsApp oder hinter dem KI-Telefon: überall dort, wo Nachrichten ankommen und jemand sie morgens von Hand sortiert. Wie das mit mehreren Kanälen zusammen aussieht, zeigt die Live-Demo KI im Posteingang.
Häufige Fragen
Ist das eine echte KI oder eine Aufzeichnung?
Eine echte: Jede Nachricht geht in dem Moment an das KI-Modell Jev von TypeSafe AI, und das Ergebnis kommt zurück. Unsere anderen Live-Demos zeigen aufgezeichnete Sitzungen; hier können Sie selbst schreiben.
Schreibt die KI auch die Antwort?
Nein. Jev schreibt grundsätzlich keinen Text, es trifft nur Entscheidungen: welches Anliegen, wie dringend, welche Stimmung, ob Betrugsmerkmale vorliegen. Die Texte unter dem Ergebnis sind feste Bausteine von uns. Für Antwortentwürfe setzen wir in echten Projekten ein zweites, schreibendes Modell dahinter, und zwar nur für die Nachrichten, die es brauchen.
Kann ich das für meinen Betrieb nutzen?
Ja, als Baustein: am Kontaktformular, im E-Mail-Postfach, bei WhatsApp oder hinter dem Anrufbeantworter. Anliegen, Weiterleitungen und Schwellen richten wir auf Ihren Betrieb ein. Bevor echte Kundendaten fließen, klären wir den Auftragsverarbeitungsvertrag oder nehmen ein Modell mit Rechenzentrum in der EU.
Was passiert mit meinem Text hier?
E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBANs und Links ersetzt unser Server, bevor der Text zu TypeSafe AI in die USA geht. Wir speichern den Text nicht, nur einen Zähler, wie oft sortiert wurde und wie viele Rückmeldungen richtig oder falsch waren. Bitte trotzdem keine echten Kundendaten eingeben.
Wo verliert Ihr Büro jeden Morgen Zeit mit Sortieren? Wir schauen es uns an und sagen ehrlich, ob sich eine Automatisierung lohnt.